HCI MS JPO Leo: Schiffsfondsanleger sollen entscheiden ob sie weiteres Kapital in den Schiffsfonds investieren wollen.

Anleger der Schiffsfonds HCI MS JPO Leo müssen eine bedeutsame  Entscheidung treffen. Entweder neues Geld „nachschießen“ und darauf hoffen, dass sich die wirtschaftliche Lage des Schiffsfonds wieder stabilisiert, oder einen Verkaufsbeschluss für das Containerschiff MS JPO Leo treffen.

 

Was soll man da raten? Erst einmal die Hintergründe:

 

Ca. sechs Millionen US-Dollar benötigt der Schiffsfonds HCI MS JPO Leo, berichtet „fonds professionell“ online.

 

Von der finanzierenden Bank ist kein neues Geld zu erwarten. Nun sollen die Anleger bis zum 8. April 2016 entscheiden, ob sie weiteres Kapital in den Schiffsfonds investieren wollen.

 

Eine Alternative wäre ein Vorratsbeschluss für den Verkauf des Schiffes.

 

Beide Varianten beinhalten für die Anleger ein hohes Risiko, so BSZ e.V. Anlegerschutzanwalt und Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht Karl-Heinz Steffens. Wir haben im Praxishandbuch Schiffsfonds die Krisensituationen von Schiffsfonds rechtlich und wirtschaftlich beleuchtet. Leider zieht der Schiffsfondszeichner oft den Kürzeren! “.

 

Durch die schon länger lahmende Weltwirtschaft ist die Situation der Handelsschifffahrt weiter schwierig. Ob unter diesen Voraussetzungen bei einem Verkauf des Schiffes etwas für die Anleger übrig bliebe, ist ungewiss.

 

Wird aber neues Geld investiert, kann auch dieses verloren sein. Eine Finanzspritze ist keine Garantie für eine nachhaltige Sanierung. Insbesondere nicht unter den aktuellen Vorzeichen. Folglich sollten Anleger gut überlegen, ob sie noch einmal Geld in den Schiffsfonds stecken möchten! Sie sollten sich umfassend beraten lassen!

 

Oft hilft den Schiffsfondsanlegern nur die Geltendmachung von Schadensersatzansprüchen.

 

Das Emissionshaus HCI Capital hat den Fonds MS JPO Leo im Jahr 2011 mitten in der Schifffahrtkrise platziert. Schon zu dieser Zeit waren etliche Schiffsfonds in massiven wirtschaftlichen Schwierigkeiten.

 

In Zuge einer ordnungsgemäßen Anlageberatung hätten die Anleger auch umfassend über die Risiken informiert werden müssen. Insbesondere über ihr Totalverlust-Risiko! Die Erfahrung bei vielen Schiffsfonds zeige aber, dass die vermittelnden Banken diese Risiken häufig ganz oder zumindest teilweise verschwiegen hätten. Dann können Schadensersatzansprüche wegen Falschberatung geltend gemacht werden“, so Rechtsanwalt Steffens. Die Anleger hätten nicht nur über die Risiken, sondern auch über die Rückvergütungen an die Bank informiert werden müssen. Mit Beschluss vom 16. Februar 2016 hat der BGH erst vor wenigen Wochen bestätigt, dass die Banken ihre sog. Kick-backs offenlegen müssen (XI ZR 542/14).

 

BSZ-Tipp

Weitere Hintergrundinformationen können Anleger aus dem Praxishandbuch Schiffsfonds der Rechtsanwälte Karl-Heinz Steffens und Rechtsanwältin Claudia Dreßler gewinnen. Auf 530 Seiten wird der gesamte Komplex verständlich beleuchtet. In Rezessionen wird das Buch wegen der guten Übersicht über den Komplex und der anlegernahen Sprache gelobt.

 

Für die Prüfung von Ansprüchen aus diesen Anlagen durch Fachanwälte für Bank- und Kapitalmarktrecht, gibt es die BSZ e.V. die Interessengemeinschaften. Es bestehen gute Gründe hier die Interessen zu bündeln und prüfen zu lassen und einer von Ihnen gewünschten BSZ Interessengemeinschaft beizutreten. Für die kostenlose Erstberatung durch mit dem BSZ e.V. verbundene Anlegerschutzanwälte vermittelt der BSZ e.V. seinen Fördermitgliedern bereits seit dem Jahr 1998 entsprechende Anwälte. Sie können gerne Fördermitglied des BSZ e.V. werden und sich kostenlos der BSZ e.V. Interessengemeinschaft Schiffsfonds/ HCI MS JPO Leo anschließen.

 

Weitere Informationen so wie ein Antrag zur Aufnahme in die BSZ e.V. Interessengemeinschaft Schiffsfonds/ HCI MS JPO Leo können kostenlos und unverbindlich mittels Online-Kontaktformular, Mail, Fax oder auch per Briefpost bei dem BSZ e.V. angefordert werden.

Steff

 

BSZ® Bund für soziales und ziviles Rechtsbewußtsein e.V.

Lagerstr. 49

64807 Dieburg

Telefon: 06071-9816810

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Rechtshinweis

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Der Beitrag gibt den Sachstand und die Rechtslage zum 25.03.2016 wieder. Hiernach eintretende Änderungen können zu einer anderen rechtlichen und auch tatsächlichen Beurteilung führen.

 

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