Beate Uhse Anleihe: Gläubigerversammlung am 8. Juni

Die Beate Uhse AG ist wirtschaftlich angeschlagen. Zur Sanierung des Konzerns sollen auch die Anleger der Anleihe beitragen. Die Anleihebedingungen sollen geändert werden. Dazu werden die Anleger am 8. Juni zu einer Gläubigerversammlung nach Hamburg eingeladen.

 

Die Beate Uhse AG hatte im Juli 2014 eine Unternehmensanleihe mit einem Emissionsvolumen von 30 Millionen Euro und einer Laufzeit bis 2019 begeben (ISIN: DE000A12T1W6 / WKN: A12T1W). Die Anleihe ist mit 7,75 Prozent jährlich verzinst. Aufgrund der wirtschaftlich angespannten Situation sei eine finanzielle Restrukturierung der Unternehmensgruppe zwingend und zügig erforderlich. Dazu soll auch eine Änderung der Anleihebedingungen beitragen. So sollen die Anleger über eine Verlängerung der Laufzeit bis 2024 und eine Senkung des Zinskupons auf zwei Prozent für drei Jahre und einer späteren Anpassung der Verzinsung abstimmen.

 

Die Beate Uhse AG befindet sich schon seit geraumer Zeit in wirtschaftlichen Schwierigkeiten, die offenbar auch im laufenden Quartal nicht behoben werden konnten. Nun sollen die Anleger ihren Teil zur Sanierung des Konzerns beitragen. „Die geplanten Änderungen der Anleihebedingungen sind aber mit Vorsicht zu genießen. Eine Verlängerung der Laufzeit bedeutet auch immer einer Verlängerung des Risikos – und das auch noch zu niedrigeren Zinssätzen“, sagt BSZ e.V. Anlegerschutzanwältin Jessica Gaber.

 

In der jüngeren Vergangenheit mussten Anleger von Mittelstandsanleihen schon häufiger erleben, dass ihre Investitionen den Bach runtergegangen sind. Erinnert sei in diesem Zusammenhang beispielsweise an die Pleite der German Pellets GmbH. Daher empfiehlt Rechtsanwältin Gaber den Anlegern der Beate Uhse-Anleihe sich frühzeitig über ihre rechtlichen Möglichkeiten zu informieren: „In Betracht kann z.B. eine außerordentliche Kündigung der Anleihe kommen oder auch die Geltendmachung von Schadensersatzansprüchen.“

 

Wenn es um die Verfolgung oder die Abwehr möglicher finanzieller Ansprüche aus einer Kapitalanlage geht, ist qualifizierter Rechtsbeistand von entscheidender Bedeutung. Die BSZ e.V. Fachanwälte geben Ihnen eine erste ehrliche Einschätzung Ihrer Chancen, die Anlageverluste auszugleichen. Die Rechtsanwälte empfehlen betroffenen Anlegern daher, ihre Ansprüche, die sich sowohl aus einer fehlerhaften Anlageberatung, fehlerhaften Darstellungen im Emissionsprospekt oder aus vielen anderen Gründen ergeben können, von einer auf kapitalmarktrecht spezialisierten Kanzlei prüfen zu lassen. Der BSZ e.V. empfiehlt geschädigten Kapitalanlegern sich immer einer Interessengemeinschaft anzuschließen. So ist gewährleistet, dass eine Vielzahl von Informationen zusammengetragen werden kann. Die Anlegerschutzanwälte welche mit einer solchen Interessengemeinschaft zusammenarbeiten können sich damit optimal für die Interessen der betroffenen Anleger einsetzen.

 

Für die Prüfung von Ansprüchen aus diesen Anlagen durch Fachanwälte für Bank- und Kapitalmarktrecht, gibt es die BSZ e.V. die Interessengemeinschaften. Es bestehen gute Gründe hier die Interessen zu bündeln und prüfen zu lassen und einer von Ihnen gewünschten BSZ Interessengemeinschaft beizutreten. Für die kostenlose Erstberatung durch mit dem BSZ e.V. verbundene Anlegerschutzanwälte vermittelt der BSZ e.V. seinen Fördermitgliedern bereits seit dem Jahr 1998 entsprechende Anwälte. Sie können gerne Fördermitglied des BSZ e.V. werden und sich kostenlos der BSZ e.V. Interessengemeinschaft Beate Uhse Anleihe anschließen.

 

Ein Antrag zur Aufnahme in die BSZ e.V. Interessengemeinschaft Beate Uhse Anleihe kann kostenlos und unverbindlich mittels Online-Kontaktformular, Mail, Fax oder auch per Briefpost bei dem BSZ e.V. angefordert werden.

 

BSZ® Bund für soziales und ziviles Rechtsbewußtsein e.V.

Lagerstr. 49

64807 Dieburg

Telefon: 06071-9816810

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Dieser Text gibt den Beitrag vom 25.05.2016 wieder. Eventuelle spätere Veränderungen des Sachverhaltes sind nicht berücksichtigt

 

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