GEBAB MT Arctic Bridge: Anleger können noch Schadensersatz geltend machen

Vielen Schiffsfonds-Anlegern hat ihre Beteiligung nicht die erhoffte Rendite beschert. Das geht den Anlegern des Schiffsfonds GEBAB MT Arctic Bridge nicht anders.  Sie mussten bereits frisches Kapital nachlegen, um die Fondsgesellschaft zu retten. Ob damit eine nachhaltige Sanierung gelungen ist, kann noch nicht gesagt werden.

 

Seit August 2007 konnten sich die Anleger mit einer Mindestsumme von 15.000 Euro an dem Schiffsfonds MT Arctic Bridge beteiligen. Verlief die Beteiligung zu Anfang noch mehr oder weniger planmäßig, machten sich die Auswirkungen der Finanzkrise nach und nach stärker bemerkbar. Durch aufgebaute Überkapazitäten und sinkende Charterraten konnten die Prognosen nicht mehr gehalten werden. Die Schwierigkeiten wurden größer und 2012 musste schließlich ein Sanierungskonzept umgesetzt werden, um die Fondsgesellschaft vor dem Untergang zu retten. Wie nachhaltig die Sanierung gelungen ist, muss sich noch zeigen. Die Anleger sind aber noch bis 2022 an den Fonds gebunden und eine Erholung ist in der Handelsschifffahrt noch nicht zu sehen. Die Anleger stehen also weiter im Risiko.

 

„Noch haben sie aber die Möglichkeit, Ansprüche auf Schadensersatz geltend zu machen“, sagt BSZ e.V. Anlegerschutzanwältin Jessica Gaber. Denn bei der Vermittlung von Schiffsfonds ist es häufig zu einer fehlerhaften Anlageberatung gekommen. Dabei wurden die Beteiligungen an Schiffsfonds häufig als renditestarke und sichere Geldanlagen dargestellt. „Tatsächlich sind Schiffsfonds aber in der Regel spekulativ und keineswegs sichere Kapitalanlagen. Das wird schon durch die lange Liste von Schiffsfonds-Insolvenzen in den vergangenen Jahren deutlich“, so Rechtsanwältin Gaber.

 

Daher hätten im Zuge einer anleger- und objektgerechten Beratung auch die Risiken umfassend dargestellt werden müssen. Dazu gehören beispielsweise die langen Laufzeiten und insbesondere auch das Risiko des Totalverlusts der Einlage. „Eine Kapitalanlage mit Totalverlust-Risiko ist nur schwerlich zur Altersvorsorge geeignet. Dennoch wurde dies in den Beratungsgesprächen häufig so vermittelt. Wurden die Risiken nicht ausreichend erläutert, kann daraus ein Schadensersatzanspruch entstanden sein“, erklärt Rechtsanwältin Gaber.

 

Ebenso hätten Banken ihre teilweisen hohen Vermittlungsprovisionen offenlegen müssen. Nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs dürfen diese sog. Kick-Backs nicht verschwiegen werden, da sie ein deutlicher Hinweis auf das Provisionsinteresse der Banken sind.

 

Wenn es um die Verfolgung oder die Abwehr möglicher finanzieller Ansprüche aus einer Kapitalanlage geht, ist qualifizierter Rechtsbeistand von entscheidender Bedeutung. Die BSZ e.V. Fachanwälte geben Ihnen eine erste ehrliche Einschätzung Ihrer Chancen, die Anlageverluste auszugleichen. Die Rechtsanwälte empfehlen betroffenen Anlegern daher, ihre Ansprüche, die sich sowohl aus einer fehlerhaften Anlageberatung, fehlerhaften Darstellungen im Emissionsprospekt oder aus vielen anderen Gründen ergeben können, von einer auf kapitalmarktrecht spezialisierten Kanzlei prüfen zu lassen. Der BSZ e.V. empfiehlt geschädigten Kapitalanlegern sich immer einer Interessengemeinschaft anzuschließen. So ist gewährleistet, dass eine Vielzahl von Informationen zusammengetragen werden kann. Die Anlegerschutzanwälte welche mit einer solchen Interessengemeinschaft zusammenarbeiten können sich damit optimal für die Interessen der betroffenen Anleger einsetzen.

 

Für die Prüfung von Ansprüchen aus diesen Anlagen durch Fachanwälte für Bank- und Kapitalmarktrecht, gibt es die BSZ e.V. die Interessengemeinschaften. Es bestehen gute Gründe hier die Interessen zu bündeln und prüfen zu lassen und einer von Ihnen gewünschten BSZ Interessengemeinschaft beizutreten. Für die kostenlose Erstberatung durch mit dem BSZ e.V. verbundene Anlegerschutzanwälte vermittelt der BSZ e.V. seinen Fördermitgliedern bereits seit dem Jahr 1998 entsprechende Anwälte. Sie können gerne Fördermitglied des BSZ e.V. werden und sich kostenlos der BSZ e.V. Interessengemeinschaft Schiffsfonds/ GEBAB MT Arctic Bridge anschließen.

 

Ein Antrag zur Aufnahme in die BSZ e.V. Interessengemeinschaft Schiffsfonds/ GEBAB MT Arctic Bridge kann kostenlos und unverbindlich mittels Online-Kontaktformular, Mail, Fax oder auch per Briefpost bei dem BSZ e.V. angefordert werden.

 

BSZ® Bund für soziales und ziviles Rechtsbewußtsein e.V.

Lagerstr. 49

64807 Dieburg

Telefon: 06071-9816810

Internet: http://www.fachanwalt-hotline.eu

 

cp

 

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Für Unternehmen die in unseren Berichten erwähnt werden und glauben, dass ein geschilderter Sachverhalt unrichtig sei, veröffentlichen wir gerne eine entsprechende Gegendarstellung. Damit wird gezeigt, dass hier aktiver Anlegerschutz betrieben wird.

 

Dieser Text gibt den Beitrag vom 22.07.2016 wieder. Eventuelle spätere Veränderungen des Sachverhaltes sind nicht berücksichtigt.

 

 

 

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