Lombardium: Erste Oderfelder Beteiligungsgesellschaft insolvent

Traurige Gewissheit für rund 7000 Anleger – die Erste Oderfelder Beteiligungsgesellschaft ist insolvent. Das Amtsgericht Chemnitz hat das vorläufige Insolvenzverfahren am 23. August 2016 eröffnet (Az.: 15 IN 840/16).

 

„Auch wenn es nicht mehr überraschend kommt – aber die Anleger müssen nun hohe finanzielle Verluste bis hin zum Totalverlust befürchten. Nähere Angaben zu einer möglichen Insolvenzquote gibt es erst, wenn der vorläufige Insolvenzverwalter die noch vorhandenen Vermögenswerte gesichert hat“, sagt BSZ e.V. Anlegerschutzanwältin Jessica Gaber.

 

Als stille Gesellschafter konnten sich die Anleger an der Erste Oderfelder Beteiligungsgesellschaft beteiligen. Diese gab die Gelder in Form von Darlehen an die Lombardium Hamburg. Gegen diese ermittelt die Staatsanwaltschaft bereits wegen des Verdachts auf bandenmäßigen Betrugs und Verstoß gegen das Kreditwesengesetz. Da die Lombardium Hamburg nicht nur Luxusgüter, sondern auch Inhabergrundschuldbriefe und Inhaberaktien belieh, hatte die Finanzaufsicht BaFin dieses unerlaubt betriebene Kreditgeschäft untersagt und die Abwicklung angeordnet. Damit nicht genug: Auch die beliehenen Luxusgüter sind offenbar weitaus weniger wert als angenommen.

 

Die Quittung müssen nun die Anleger zahlen. „Ob und in welcher Höhe mit einer Insolvenzquote zu rechnen ist, kann derzeit noch nicht gesagt werden. Erfahrungsgemäß ist aber nicht ausreichend Insolvenzmasse vorhanden, um die Forderungen aller Gläubiger zu erfüllen. Das bedeutet, dass die Anleger sehr wahrscheinlich mit Verlusten rechnen müssen“, erklärt die BSZ e.V. Anlegerschutzanwältin.

 

Bevor nicht das reguläre Insolvenzverfahren eröffnet ist, können die Anleger ihre Forderungen zur Insolvenztabelle noch nicht anmelden. Dennoch können sie aktiv werden, um ihre drohenden Verluste abzuwenden. Rechtsanwältin Gaber: „Völlig unabhängig vom Insolvenzverfahren kann geprüft werden, ob Schadensersatzansprüche aus einer fehlerhaften Anlageberatung oder aus Prospekthaftung geltend gemacht werden können.“

 

Wenn es um die Verfolgung oder die Abwehr möglicher finanzieller Ansprüche aus einer Kapitalanlage geht, ist qualifizierter Rechtsbeistand von entscheidender Bedeutung. Die BSZ e.V. Fachanwälte geben Ihnen eine erste ehrliche Einschätzung Ihrer Chancen, die Anlageverluste auszugleichen. Der BSZ e.V. empfiehlt geschädigten Kapitalanlegern sich immer einer Interessengemeinschaft anzuschließen. So ist gewährleistet, dass eine Vielzahl von Informationen zusammengetragen werden können. Die Anlegerschutzanwälte welche mit einer solchen Interessengemeinschaft zusammenarbeiten können sich damit optimal für die Interessen der betroffenen Anleger einsetzen.

 

Für die Prüfung von Ansprüchen aus diesen Anlagen durch Fachanwälte für Bank- und Kapitalmarktrecht, gibt es die BSZ e.V. die Interessengemeinschaften. Es bestehen gute Gründe hier die Interessen zu bündeln und prüfen zu lassen und einer von Ihnen gewünschten BSZ Interessengemeinschaft beizutreten. Für die kostenlose Erstberatung durch mit dem BSZ e.V. verbundene Anlegerschutzanwälte vermittelt der BSZ e.V. seinen Fördermitgliedern bereits seit dem Jahr 1998 entsprechende Anwälte. Sie können gerne Fördermitglied des BSZ e.V. werden und sich kostenlos der  BSZ e.V. Interessengemeinschaft Erste Oderfelder Beteiligungsgesellschaft anschließen.

 

Ein Antrag zur Aufnahme in die BSZ e.V. Interessengemeinschaft Erste Oderfelder Beteiligungsgesellschaft kann kostenlos und unverbindlich mittels Online-Kontaktformular, Mail, Fax oder auch per Briefpost bei dem BSZ e.V. angefordert werden.

 

Direkter Link zum Kontaktformular:

http://www.fachanwalt-hotline.eu/Anmeldeformular?PHPSESSID=920de7167713004f80120452d935b82d

 

BSZ® Bund für soziales und ziviles Rechtsbewußtsein e.V.

Lagerstr. 49

64807 Dieburg

Telefon: 06071-9816810

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cp

 

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Dieser Text gibt den Beitrag vom 25.08.2016 wieder. Eventuelle spätere Veränderungen des Sachverhaltes sind nicht berücksichtigt.

 

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