Hartmann Reederei MS Dessau: Anlegern drohen im Insolvenzverfahren Verluste

Anleger des von der Hartmann Reederei 2007 aufgelegten Schiffsfonds MS Dessau müssen um ihr Geld fürchten. Die Fondsgesellschaft ist zahlungsunfähig.

Das Amtsgericht Delmenhorst hat das reguläre Insolvenzverfahren über die Atlas Trampship Reederei GmbH & Co. MS „Dessau“ KG am 7. September eröffnet (Az.: 12 IN 18/16).

Nach der Eröffnung des Insolvenzverfahrens müssen die Anleger mit hohen finanziellen Verlusten rechnen. „Die gesamte Einlage von mindestens 30.000 Euro kann verloren sein“, sagt BSZ e,V. Anlegerschutzanwalt Simon Kanz.

Die Hoffnungen auf ordentliche Renditen konnte der Schiffsfonds MS Dessau nicht erfüllen. Nun geht es für die Anleger nur noch um Schadensbegrenzung. „Um die Verluste abzuwenden, können die Anleger prüfen lassen, ob Ansprüche auf Schadensersatz geltend gemacht werden können“, so Rechtsanwalt Kanz.

Die Aussichten auf Schadensersatz stehen gerade bei Beteiligungen an Schiffsfonds nicht schlecht. Das liegt daran, dass die Anlageberatung häufig nicht ordnungsgemäß durchgeführt wurde. Vielfach wurden Schiffsfonds als renditestarke und vor allem auch sichere Kapitalanlagen quasi ohne Risiko dargestellt. Dass das Gegenteil der Fall ist, bekamen auch die Anleger des Schiffsfonds MS Dessau zu spüren. Wie bei vielen anderen Schiffsfonds auch, konnten die Auswirkungen der Finanz- und Wirtschaftskrise offenbar nicht abgefedert werden. Aufgrund sinkender Nachfrage und bestehenden Überkapazitäten konnten vielfach die erforderlichen Charterraten nicht mehr erzielt werden. In der Folge gerieten etliche Schiffsfonds in wirtschaftliche Schwierigkeiten und am Ende stand oft genug die Insolvenz.

Allerdings hätten die Anleger in den Beratungsgesprächen auch umfassend über die Risiken aufgeklärt werden müssen. Dazu zählen u.a. die langen Laufzeiten, das Wiederaufleben der Kommanditistenhaftung und insbesondere die Möglichkeit des Totalverlusts. „Vielfach ist diese Aufklärung ausgeblieben oder die Risiken wurden verharmlosend dargestellt. Eine fehlerhafte Anlageberatung kann die Schadensersatzansprüche begründen“, erklärt der BSZ e.V. Anlegerschutzanwalt.

Die Anleger hätten aber nicht nur über die Risiken aufgeklärt werden müssen, sondern auch über die sog. Kick-Backs. Gemeint sind damit die Rückvergütungen der Bank, die sie für die Vermittlung des Fonds erhält.

Wenn es um die Verfolgung oder die Abwehr möglicher finanzieller Ansprüche aus einer Kapitalanlage geht, ist qualifizierter Rechtsbeistand von entscheidender Bedeutung. Die BSZ e.V. Fachanwälte geben Ihnen eine erste ehrliche Einschätzung Ihrer Chancen, die Anlageverluste auszugleichen. Die Rechtsanwälte empfehlen betroffenen Anlegern daher, ihre Ansprüche, die sich sowohl aus einer fehlerhaften Anlageberatung, fehlerhaften Darstellungen im Emissionsprospekt oder aus vielen anderen Gründen ergeben können, von einer auf kapitalmarktrecht spezialisierten Kanzlei prüfen zu lassen. Der BSZ e.V. empfiehlt geschädigten Kapitalanlegern sich immer einer Interessengemeinschaft anzuschließen. So ist gewährleistet, dass eine Vielzahl von Informationen zusammengetragen werden kann. Die Anlegerschutzanwälte welche mit einer solchen Interessengemeinschaft zusammenarbeiten können sich damit optimal für die Interessen der betroffenen Anleger einsetzen.

Für die Prüfung von Ansprüchen aus diesen Anlagen durch Fachanwälte für Bank- und Kapitalmarktrecht, gibt es die BSZ e.V. die Interessengemeinschaften. Es bestehen gute Gründe hier die Interessen zu bündeln und prüfen zu lassen und einer von Ihnen gewünschten BSZ Interessengemeinschaft beizutreten. Für die kostenlose Erstberatung durch mit dem BSZ e.V. verbundene Anlegerschutzanwälte vermittelt der BSZ e.V. seinen Fördermitgliedern bereits seit dem Jahr 1998 entsprechende Anwälte. Sie können gerne Fördermitglied des BSZ e.V. werden und sich kostenlos der BSZ e.V. Interessengemeinschaft Schiffsfonds/ MS Dessau anschließen.

Ein Antrag zur Aufnahme in die BSZ e.V. Interessengemeinschaft Schiffsfonds/ MS Dessau kann kostenlos und unverbindlich mittels Online-Kontaktformular, Mail, Fax oder auch per Briefpost bei dem BSZ e.V. angefordert werden.

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Dieser Text gibt den Beitrag vom 12.10.2016 wieder. Eventuelle spätere Veränderungen des Sachverhaltes sind nicht berücksichtigt.

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