CHAOS BEI V PLUS 2 UND 3 GESELLSCHAFTERVERSAMMLUNGEN

Chaos auf den Gesellschafterversammlungen der V Plus 2 und 3 Fonds. Geschäftsführende Kommanditistin und Treuhänderin torpedieren Beschlussfassung.

Am 14.10.2016 fanden in München die außerordentlichen Gesellschafterversammlungen der V + GmbH & Co. Fonds 2 KG und der V + GmbH & Co. Fonds 3 KG statt. Geplant war eigentlich, dass die Gesellschafter über die Zukunft ihrer Fonds entscheiden sollten. So sah die Tagesordnung u.a. die Beschlussfassung zur Einleitung der Abstimmung über die Liquidation der Gesellschaft und die Auswechslung der Komplementärin vor.

Nach Eröffnung der jeweiligen Gesellschafterversammlung musste die Geschäftsführung des jeweiligen Fonds jedoch feststellen, dass die Treuhänderin und die geschäftsführende Kommanditistin nicht anwesend waren. Damit war die Gesellschafterversammlung nicht beschlussfähig, die geplante Gesellschafterversammlung konnte daher nur noch als bloße „Informationsveranstaltung“ fortgeführt werden. Der Unmut der anwesenden Anleger auf der Gesellschafterversammlung war daher verständlicherweise groß.

Im Rahmen der weiteren Veranstaltung berichteten der Geschäftsführer Herr Brunner und die KVG (Xolaris) u.a. über die Bewertung des Portfolios und der neu getätigten Investitionen. Interessant war u.a., dass die Fonds zwischenzeitlich Klage gegen die M 1 Factroring GmbH eingereicht haben, da fällige Rückzahlungsansprüche aus der Schuldverschreibung noch immer nicht gezahlt worden sind.

Erschreckend war, dass nach Auskunft der Xolaris ein Anteil in Höhe von € 100 an der V + GmbH & Co. Fonds 2 KG derzeit lediglich einen Wert von gut € 12 (NAV) hat. Ein Anteil in Höhe von € 100 an der V + GmbH & Co. Fonds 3 KG weist derzeit nur einen Wert von gut € 13 (NAV) auf.

Auch dies zeigt nach Auffassung der BSZ e.V. Anlegerschutzkanzölei CLLB Rechtsanwälte, dass es sich bei der Investition in die V + GmbH & Co. Fonds 2 KG und die V + GmbH & Co. Fonds 3 KG um ein riskantes Investment handelt. In letzter Zeit mehren sich in der auf Kapitalmarktrecht spezialisierten Kanzlei CLLB Rechtsanwälte Anfragen von Anlegern diverser V + Fonds, die erklären, bei Erwerb nicht ausreichend über Risiken der Beteiligung aufgeklärt worden zu sein.

Schadensersatzansprüche wegen fehlerhafter Anlageberatung stehen dem Anleger dann zu, wenn er nicht „anleger- und objektgerecht“ beraten wurde. Im Rahmen der anlegergerechten Beratung darf dabei z.B. gegenüber einem konservativen Anleger ohne Fachwissen nur eine Anlage empfohlen werden, bei der Risiken weitgehend ausgeschlossen sind. Im Rahmen der objektgerechten Beratung muss der Anleger ausführlich und verständlich über die bestehenden Risiken des Anlageprodukts, wie das Verlustrisiko oder die fehlende Handelbarkeit, aufgeklärt werden. Kommen die Berater dieser Pflicht nicht oder nur eingeschränkt nach, bestehen nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs grundsätzlich Schadensersatzansprüche. In diesem Fall kann der betroffene Anleger nicht nur die Rückabwicklung seiner Anlage und Auszahlung des Anlagebetrages (abzüglich erhaltener Ausschüttungen) geltend machen, sondern darüber hinaus auch noch die Zinsen für eine ansonsten getätigte Alternativanlage beanspruchen.

Anleger, die sich fehlerhaft beraten fühlen, sollten sich daher an eine spezialisierte Rechtsanwaltskanzlei wenden, so BSZ e.V. Anlegerschutzanwalt Alexander Kainz.

Wenn es um die Verfolgung oder die Abwehr möglicher finanzieller Ansprüche aus einer Kapitalanlage geht, ist qualifizierter Rechtsbeistand von entscheidender Bedeutung. Die BSZ e.V. Fachanwälte geben Ihnen eine erste ehrliche Einschätzung Ihrer Chancen, die Anlageverluste auszugleichen. Die Rechtsanwälte empfehlen betroffenen Anlegern daher, ihre Ansprüche, die sich sowohl aus einer fehlerhaften Anlageberatung, fehlerhaften Darstellungen im Emissionsprospekt oder aus vielen anderen Gründen ergeben können, von einer auf kapitalmarktrecht spezialisierten Kanzlei prüfen zu lassen. Der BSZ e.V. empfiehlt geschädigten Kapitalanlegern sich immer einer Interessengemeinschaft anzuschließen. So ist gewährleistet, dass eine Vielzahl von Informationen zusammengetragen werden kann. Die Anlegerschutzanwälte welche mit einer solchen Interessengemeinschaft zusammenarbeiten können sich damit optimal für die Interessen der betroffenen Anleger einsetzen.

Für die Prüfung von Ansprüchen aus diesen Anlagen durch Fachanwälte für Bank- und Kapitalmarktrecht, gibt es die BSZ e.V. die Interessengemeinschaften. Es bestehen gute Gründe hier die Interessen zu bündeln und prüfen zu lassen und einer von Ihnen gewünschten BSZ Interessengemeinschaft beizutreten. Für die kostenlose Erstberatung durch mit dem BSZ e.V. verbundene Anlegerschutzanwälte vermittelt der BSZ e.V. seinen Fördermitgliedern bereits seit dem Jahr 1998 entsprechende Anwälte. Sie können gerne Fördermitglied des BSZ e.V. werden und sich kostenlos der BSZ e.V. Interessengemeinschaft der V + GmbH & Co. anschließen.

Ein Antrag zur Aufnahme in die BSZ e.V. Interessengemeinschaft der V + GmbH & Co. kann kostenlos und unverbindlich mittels Online-Kontaktformular, Mail, Fax oder auch per Briefpost bei dem BSZ e.V. angefordert werden.

BSZ® Bund für soziales und ziviles Rechtsbewußtsein e.V.
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Für Unternehmen die in unseren Berichten erwähnt werden und glauben, dass ein geschilderter Sachverhalt unrichtig sei, veröffentlichen wir gerne eine entsprechende Gegendarstellung. Damit wird gezeigt, dass hier aktiver Anlegerschutz betrieben wird.

Dieser Text gibt den Beitrag vom 24.10.2016 wieder. Eventuelle spätere Veränderungen des Sachverhaltes sind nicht berücksichtigt.

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