Laurèl GmbH insolvent – Geld der Anleger steht im Feuer

Die Rettungsversuche für die angeschlagene Laurèl GmbH scheinen gescheitert zu sein. Wegen Überschuldung werde das Unternehmen unverzüglich einen Insolvenzantrag stellen, heißt es in einer Ad-hoc-Mitteilung vom 14. November.

Als Grund für den Insolvenzantrag gibt das Modeunternehmen aus Aschheim in der Nähe von München an, dass der im Zuge der Restrukturierung geplante Einstieg eines Investors in der Nacht vom 13. auf den 14. November geplatzt sei. Dieser habe mitgeteilt, dass er für ein Investment außerhalb der Insolvenz nicht mehr zur Verfügung stehe. „Für die Anleger bedeutet die Insolvenz, dass sie mit hohen Verlusten bis hin zum Totalverlust rechnen müssen. Rund 20 Millionen Euro Anleger-Gelder stehen damit im Feuer“, sagt BSZ e.V. Anlegerschutzanwältin Jessica Gaber.

Die für den 14. November geplante zweite Gläubigerversammlung ist durch den Insolvenzantrag hinfällig geworden. Ebenso natürlich auch die Abstimmung über die geplanten Änderungen bei den Anleihebedingungen. Die hätten den Anlegern ohnehin schon einiges abverlangt. So sollten sie u.a. auf 78 Prozent ihrer Hauptforderung und einen Teil der Zinsen verzichten. Die am 16. November fällige Zinszahlung sollte gestundet werden. Zur Auszahlung der Zinsen wird es nun ohnehin nicht kommen. Die Rückzahlung der Anleihe ist mehr als unwahrscheinlich. „Für die Anleger ist es nun ein Ende mit Schrecken geworden. Hätten die Anleger den Änderungen der Anleihebedingungen zugestimmt, hätten sie definitiv viel Geld verloren. Nun haben sie Möglichkeit, zu retten, was noch zu retten ist“, so Rechtsanwältin Gaber.

Sollte es zur Eröffnung des Insolvenzverfahrens kommen, müssen die Forderungen der Anleihe-Anleger beim Insolvenzverwalter angemeldet werden. Ob und wie viel im Insolvenzverfahren für die Anleger übrigbleibt, kann zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht gesagt werden. Darüber hinaus besteht auch die Möglichkeit, Ansprüche auf Schadensersatz geltend zu machen. Diese können z.B. durch eine fehlerhafte Anlageberatung oder auch durch unvollständige, irreführende oder falsche Angaben im Emissionsprospekt entstanden sein. „Es sollten jetzt alle Register gezogen werden, um den finanziellen Schaden zu minimieren“, sagt Rechtsanwältin Gaber.

Wenn es um die Verfolgung oder die Abwehr möglicher finanzieller Ansprüche aus einer Kapitalanlage geht, ist qualifizierter Rechtsbeistand von entscheidender Bedeutung. Die BSZ e.V. Fachanwälte geben Ihnen eine erste ehrliche Einschätzung Ihrer Chancen, die Anlageverluste auszugleichen. Der BSZ e.V. empfiehlt geschädigten Kapitalanlegern sich immer einer Interessengemeinschaft anzuschließen. So ist gewährleistet, dass eine Vielzahl von Informationen zusammengetragen werden können. Die Anlegerschutzanwälte welche mit einer solchen Interessengemeinschaft zusammenarbeiten können sich damit optimal für die Interessen der betroffenen Anleger einsetzen.

Für die Prüfung von Ansprüchen aus diesen Anlagen durch Fachanwälte für Bank- und Kapitalmarktrecht, gibt es die BSZ e.V. die Interessengemeinschaften. Es bestehen gute Gründe hier die Interessen zu bündeln und prüfen zu lassen und einer von Ihnen gewünschten BSZ Interessengemeinschaft beizutreten. Für die kostenlose Erstberatung durch mit dem BSZ e.V. verbundene Anlegerschutzanwälte vermittelt der BSZ e.V. seinen Fördermitgliedern bereits seit dem Jahr 1998 entsprechende Anwälte. Sie können gerne Fördermitglied des BSZ e.V. werden und sich kostenlos der BSZ e.V. Interessengemeinschaft Laurèl GmbH anschließen.

Ein Antrag zur Aufnahme in die BSZ e.V. Interessengemeinschaft Laurèl GmbH kann kostenlos und unverbindlich mittels Online-Kontaktformular, Mail, Fax oder auch per Briefpost bei dem BSZ e.V. angefordert werden.

Direkter Link zum Kontaktformular:

BSZ® Bund für soziales und ziviles Rechtsbewußtsein e.V.
Groß-Zimmerner-Str. 36 a
64807 Dieburg
Telefon: 06071-9816810
Internet: http://www.fachanwalt-hotline.eu                          www.anwalts-toplisten.de

cp

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Für Unternehmen die in unseren Berichten erwähnt werden und glauben, dass ein geschilderter Sachverhalt unrichtig sei, veröffentlichen wir gerne eine entsprechende Gegendarstellung. Damit wird gezeigt, dass hier aktiver Anlegerschutz betrieben wird.

Dieser Text gibt den Beitrag vom 15.11.2016 wieder. Eventuelle spätere Veränderungen des Sachverhaltes sind nicht berücksichtigt.

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