GEWA-Tower: Auf Baustopp folgt Ankündigung des Insolvenzantrags

Seit einigen Tagen ruhen die Bauarbeiten am sog. GEWA-Tower in Fellbach. Nachdem die Gespräche mit dem Generalunternehmer über ein Ende des Baustopps ergebnislos verlaufen sind, kündigte die Projektgesellschaft GEWA 5 to 1 GmbH & Co. KG am 18. November an, unverzüglich Insolvenzantrag zu stellen.

„Erst Baustopp, dann Insolvenzantrag. Die Anleger der GEWA-Anleihe sind zu recht beunruhigt und fürchten finanzielle Verluste“, sagtBSZ e.V. Anlegerschutzanwalt  Joachim Cäsar-Preller, Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht.

Hoch hinaus soll es mit dem GEWA-Tower gehen. Nach Unternehmensangaben soll der Tower der dritthöchste Wohnturm Deutschlands werden mit Wohnungen auf 34 Etagen und einem Hotel. Zur Finanzierung hatte die GEWA 5 to 1 GmbH & Co. KG im März 2014 eine Anleihe mit einem Volumen von bis zu 35 Millionen Euro begeben. Bei einem Zinssatz von 6,5 Prozent jährlich steht die Anleihe im März 2018 zur Rückzahlung an.

Doch jetzt könnte alles ganz anders kommen. Vermeldete die GEWA 5 to 1 noch im Oktober, dass ein Investor für das Hotel gefunden und rund zwei Drittel aller Wohnungen verkauft seien, zeichnet sich seit einigen Tagen ein ganz anderes Bild ab. Der Rohbau steht, doch die Bauarbeiten am Tower ruhen inzwischen. Die Gespräche zur Wiederaufnahme der Bauarbeiten sind gescheitert und nun soll der Insolvenzantrag folgen. Da der Verkaufspreis für das Hotel erst im ersten Quartal 2017 gezahlt werden soll, gab es nun offensichtlich Klärungsbedarf bezüglich der weiteren Baufinanzierung und Bauplanung zwischen der GEWA und dem Generalunternehmer. Eine Einigung konnte aber offenbar nicht erzielt werden. „Was noch Hoffnung für die Anleger macht ist, dass die Anleihe erstrangig mit einer Grundschuld besichert ist und der Bau im geordneten Insolvenzverfahren beendet werden soll. Ein Totalausfall der Anleihe ist daher wahrscheinlich nicht zu befürchten. Das heißt aber nicht, dass den Anlegern keine finanziellen Verluste drohen“, so Cäsar-Preller.

Wie es mit dem Wohnturm und der Anleihe weitergeht, lässt sich im Moment noch nicht sagen. „Um ihre rechtlichen Möglichkeiten zu wahren und Verlusten vorzubeugen, können die Anleger aber schon jetzt aktiv werden“, sagt BNSZ e.V. Anlegerschutzanwalt  Cäsar-Preller. So könne geprüft werden, ob Ansprüche auf Schadensersatz geltend gemacht werden können. „Das kann z.B. der Fall sein, wenn die Anlageberatung nicht ordnungsgemäß verlaufen ist oder die Verkaufsprospekte fehlerhaft sind“, erklärt der Anwalt.

Wenn es um die Verfolgung oder die Abwehr möglicher finanzieller Ansprüche aus einer Kapitalanlage geht, ist qualifizierter Rechtsbeistand von entscheidender Bedeutung. Die BSZ e.V. Fachanwälte geben Ihnen eine erste ehrliche Einschätzung Ihrer Chancen, die Anlageverluste auszugleichen. Der BSZ e.V. empfiehlt geschädigten Kapitalanlegern sich immer einer Interessengemeinschaft anzuschließen. So ist gewährleistet, dass eine Vielzahl von Informationen zusammengetragen werden können. Die Anlegerschutzanwälte welche mit einer solchen Interessengemeinschaft zusammenarbeiten können sich damit optimal für die Interessen der betroffenen Anleger einsetzen.

Für die Prüfung von Ansprüchen aus diesen Anlagen durch Fachanwälte für Bank- und Kapitalmarktrecht, gibt es die BSZ e.V. die Interessengemeinschaften. Es bestehen gute Gründe hier die Interessen zu bündeln und prüfen zu lassen und einer von Ihnen gewünschten BSZ Interessengemeinschaft beizutreten. Für die kostenlose Erstberatung durch mit dem BSZ e.V. verbundene Anlegerschutzanwälte vermittelt der BSZ e.V. seinen Fördermitgliedern bereits seit dem Jahr 1998 entsprechende Anwälte. Sie können gerne Fördermitglied des BSZ e.V. werden und sich kostenlos der BSZ e.V. Interessengemeinschaft GEWA-Tower anschließen.

Ein Antrag zur Aufnahme in die BSZ e.V. Interessengemeinschaft GEWA-Tower kann kostenlos und unverbindlich mittels Online-Kontaktformular, Mail, Fax oder auch per Briefpost bei dem BSZ e.V. angefordert werden.

Direkter Link zum Kontaktformular:

BSZ® Bund für soziales und ziviles Rechtsbewußtsein e.V.

Groß-Zimmerner-Str. 36a

64807 Dieburg

Telefon: 06071-9816810

Internet: http://www.fachanwalt-hotline.eu      www.anwalts-toplisten.de

cp

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Dieser Text gibt den Beitrag vom 25.11.2016 wieder. Eventuelle spätere Veränderungen des Sachverhaltes sind nicht berücksichtigt.

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