Rudolf Wöhrl AG: Insolvenzverfahren in Eigenverwaltung eröffnet

Das Amtsgericht Nürnberg hat das Insolvenzverfahren über die Rudolf Wöhrl AG wegen Zahlungsunfähigkeit und Überschuldung am 1. Dezember eröffnet und Eigenverwaltung angeordnet (Az.: IN 1156/16).

Die Gläubiger können ihre Forderungen zur Insolvenztabelle bis zum 23. Dezember 2016 beim Sachwalter anmelden. Die Gläubigerversammlung findet erst im neuen Jahr, am 31. Januar 2017, statt.

Die Rudolf Wöhrl AG hatte Ende September Insolvenzantrag gestellt und ein Schutzschirmverfahren beantragt. Das Schutzschirmverfahren ist nun in ein Insolvenzverfahren in Eigenverwaltung übergegangen. In Eigenregie soll zusammen mit dem Sachwalter die Sanierung des angeschlagenen Modeunternehmens vorangetrieben werden, teilt das Unternehmen mit. Demnach soll in den kommenden Wochen die Investorensuche forciert und abgeschlossen werden. Interessenten gebe es bereits.

„Bei den Sanierungsmaßnahmen und auch beim Einstieg eines Investors müssen die Anleger damit rechnen, dass dieser Prozess nicht spurlos an ihnen vorübergehen wird. Vermutlich sollen auch sie ihren Teil zur Sanierung des Unternehmens beitragen. Wie dieser Anteil aussehen könnte, ist derzeit noch nicht bekannt. In vergleichbaren Fällen sollten die Anleger einer Änderung der Anleihebedingungen zustimmen. Das kann bedeuten, dass auf einen Teil der Zinsen verzichtet werden oder die Laufzeit der Anleihe verlängert werden soll“, sagt BSZ e.V. Anlegerschutzanwalt Simon Kanz.

Die Rudolf Wöhrl AG hatte 2013 eine Unternehmensanleihe mit einem Volumen von 30 Millionen Euro emittiert (WKN: A1R0YA / ISIN: DE000A1R0YA4). Die Anleihe ist mit 6,5 Prozent jährlich verzinst und steht im Februar 2018 zur Rückzahlung an.

Ob diese Konditionen angesichts der aktuellen Entwicklung der Rudolf Wöhrl AG weiter Bestand haben werden, ist zumindest fraglich. „Bedacht werden muss auch, dass es noch keinesfalls sicher ist, ob eine nachhaltige Sanierung überhaupt gelingt“, so Rechtsanwalt Kanz.

Um sich vor drohenden finanziellen Verlusten zu schützen, können die Anleger ihre rechtlichen Möglichkeiten prüfen lassen. Unabhängig vom Fortgang des Insolvenzverfahrens können möglicherweise auch Schadensersatzansprüche entstanden sein. Sollten Prospektfehler vorliegen oder die Anlageberatung nicht ordnungsgemäß verlaufen sein, können Forderungen geltend gemacht werden.

Wenn es um die Verfolgung oder die Abwehr möglicher finanzieller Ansprüche aus einer Kapitalanlage geht, ist qualifizierter Rechtsbeistand von entscheidender Bedeutung. Die BSZ e.V. Fachanwälte geben Ihnen eine erste ehrliche Einschätzung Ihrer Chancen, die Anlageverluste auszugleichen. Der BSZ e.V. empfiehlt geschädigten Kapitalanlegern sich immer einer Interessengemeinschaft anzuschließen. So ist gewährleistet, dass eine Vielzahl von Informationen zusammengetragen werden können. Die Anlegerschutzanwälte welche mit einer solchen Interessengemeinschaft zusammenarbeiten können sich damit optimal für die Interessen der betroffenen Anleger einsetzen.

Für die Prüfung von Ansprüchen aus diesen Anlagen durch Fachanwälte für Bank- und Kapitalmarktrecht, gibt es die BSZ e.V. die Interessengemeinschaften. Es bestehen gute Gründe hier die Interessen zu bündeln und prüfen zu lassen und einer von Ihnen gewünschten BSZ Interessengemeinschaft beizutreten. Für die kostenlose Erstberatung durch mit dem BSZ e.V. verbundene Anlegerschutzanwälte vermittelt der BSZ e.V. seinen Fördermitgliedern bereits seit dem Jahr 1998 entsprechende Anwälte. Sie können gerne Fördermitglied des BSZ e.V. werden und sich kostenlos der BSZ e.V. Interessengemeinschaft Wöhrl AG  anschließen.

Ein Antrag zur Aufnahme in die BSZ e.V. Interessengemeinschaft Wöhrl AG kann kostenlos und unverbindlich mittels Online-Kontaktformular, Mail, Fax oder auch per Briefpost bei dem BSZ e.V. angefordert werden.

Direkter Link zum Kontaktformular:

BSZ® Bund für soziales und ziviles Rechtsbewußtsein e.V.

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Telefon: 06071-9816810

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cp

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Dieser Text gibt den Beitrag vom 05.12.2016 wieder. Eventuelle spätere Veränderungen des Sachverhaltes sind nicht berücksichtigt.

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