CFB-Fonds 162: Verjährung von Schadensersatzansprüchen droht

Durch den Verkauf des Fondsschiffs endet jede Möglichkeit, noch Erträge aus dem Fonds zu erzielen. Für betroffene Anleger stellt sich nur noch die Frage, ob sie mit Aussicht auf Erfolg Schadensersatzansprüche wegen Falschberatung beim Erwerb der Beteiligung am CFB-Fonds 162 machen können.

Für diese Anleger bietet die BSZ e.V. Anlegerschutzkanzlei von Buttlar Rechtsanwälte auf schnelle und unkomplizierte Art eine nützliche Orientierung.

Wer kann mit Aussicht auf Erfolg Schadensersatz verlangen?

Schadenersatzansprüche wegen Falschberatung verjähren spätestens 10 Jahre (taggenau) nach Zeichnung der Fondsbeteiligung. Da die Anteile an der Nasto Schiffsbetriebsgesellschaft mbH & Co. MS „Gabriel Schulte“ KG (CFB-Fonds 162) überwiegend 2007 vertrieben wurden, ist zügiges Handeln geboten.

Ob Beratungsfehler vorliegen, ist eine Frage, die entgegen vielen anderslautenden Behauptungen wenig mit dem Anlageprodukt selbst zu tun hat, dafür aber sehr viel mit der individuellen Beratung, die zum Erwerb führte. Nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs sind die Kenntnisse, die Anlagewünsche und die Risikobereitschaft des Anlegers zu ermitteln und der Beratung zugrunde zu legen. Einem gut informierten und risikobereiten Berufstätigen kann man andere Anlagen empfehlen, als einem 70-jährigen Rentner, der sein Leben lang nur Sparbücher besessen hat und sein Erspartes für den Lebensunterhalt im Alter erhalten will.

Darüber hinaus müssen dem Anleger die Informationen an die Hand gegeben werden, die ihm eine eigenverantwortliche Anlageentscheidung ermöglichen. Für einen Schiffsfonds gilt:

  • Es handelt sich um eine unternehmerische Investition mit Totalverlustrisiko.
  • Wegen der hohen Risiken ist er als Altersvorsorge regelmäßig nicht geeignet.
  • Ausschüttungen müssen unter Umständen zurückgezahlt werden.
  • Ein Fondsanteil lässt sich nur schwer wieder veräußern.
  • Bei Laufzeiten von 15 bis 20 Jahren ist ein Schiffsfonds für einen Rentner meistens nicht sinnvoll.
  • Ein Schiffsfonds sieht sog. „weiche Kosten“ von i.d.R. 20 bis 30 % des Eigenkapitals vor.  Damit werden die Initiatoren, Anwälte, Steuerberater und vor allem der Vertrieb bezahlt. Diese Mittel stehen für den eigentlichen Zweck des Fonds – Kauf und Einsatz des Fondsschiffs – nicht zur Verfügung.
  • Bei der Beratung durch eine Bank kommt die Pflicht zur ungefragten Aufklärung über versprochene Provisionen hinzu, die häufig missachtet wird.

Über die genannten Gesichtspunkte muss der Berater im Gespräch oder durch rechtzeitige Prospektübergabe informieren. Rechtzeitig ist eine Prospektübergabe nur dann, wenn sie so zeitig vor der Unterzeichnung erfolgt, dass sie der Anleger noch lesen kann.

Jeder Beratungsfehler reicht für sich alleine aus, einen Schadensersatzanspruch zu begründen.

Empfehlung: kostenfreies Orientierungsgespräch

Sollten Sie sich durch die vorstehend geschilderten typischen Beratungsfehler an Ihre eigene Beratung erinnert fühlen, sollten Sie die Erfolgsaussichten in Ihrem Fall genauer prüfen lassen. Anstatt Sie mit endlosen Fragebogen und Erklärungen zu versorgen, bieten die BSZ e.V. Anlegerschutzanwälte den Mitgliedern der „BSZ e.V. Interessengemeinschaft CFB-Fonds 162“ ein erstes persönliches Telefonat zur Beantwortung der Frage an, ob sich eine weitergehende Prüfung und eine kostenintensive Bearbeitung Ihres Falls überhaupt lohnt.

Bei diesem Orientierungsgespräch wird dann auch geklärt, ob und – wenn ja – wie weiter zu verfahren ist. Dieses Gespräch ist kostenfrei.

Diese  BSZ e.V. Anlegerschutzkanzlei hat in den vergangenen Jahren viele Schiffsfondsanleger in Schadenersatzprozessen wegen Falschberatung erfolgreich vertreten.

Wenn es um die Verfolgung oder die Abwehr möglicher finanzieller Ansprüche aus einer Kapitalanlage geht, ist qualifizierter Rechtsbeistand von entscheidender Bedeutung. Die BSZ e.V. Fachanwälte geben Ihnen eine erste ehrliche Einschätzung Ihrer Chancen, die Anlageverluste auszugleichen. Der BSZ e.V. empfiehlt geschädigten Kapitalanlegern sich immer einer Interessengemeinschaft anzuschließen. So ist gewährleistet, dass eine Vielzahl von Informationen zusammengetragen werden können. Die Anlegerschutzanwälte welche mit einer solchen Interessengemeinschaft zusammenarbeiten können sich damit optimal für die Interessen der betroffenen Anleger einsetzen.

Für die Prüfung von Ansprüchen aus diesen Anlagen durch Fachanwälte für Bank- und Kapitalmarktrecht, gibt es die BSZ e.V. die Interessengemeinschaften. Es bestehen gute Gründe hier die Interessen zu bündeln und prüfen zu lassen und einer von Ihnen gewünschten BSZ Interessengemeinschaft beizutreten. Für die kostenlose Erstberatung durch mit dem BSZ e.V. verbundene Anlegerschutzanwälte vermittelt der BSZ e.V. seinen Fördermitgliedern bereits seit dem Jahr 1998 entsprechende Anwälte. Sie können gerne Fördermitglied des BSZ e.V. werden und sich kostenlos der BSZ e.V. Interessengemeinschaft CFB-Fonds 162 anschließen.

Ein Antrag zur Aufnahme in die BSZ e.V. Interessengemeinschaft CFB-Fonds 162 kann kostenlos und unverbindlich mittels Online-Kontaktformular, Mail, Fax oder auch per Briefpost bei dem BSZ e.V. angefordert werden.

Direkter Link zum Kontaktformular:

BSZ® Bund für soziales und ziviles Rechtsbewußtsein e.V.

Groß-Zimmerner-Str. 36a

64807 Dieburg

Telefon: 06071-9816810

Internet: http://www.fachanwalt-hotline.eu           www.anwalts-toplisten.de

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Rechtshinweis

Der BSZ® e.V. sorgt mit der Veröffentlichung und Verbreitung aktueller Anlegerschutz Nachrichten, die in der Regel von Rechtsanwälten verfasst werden, seit 1998 für aktiven Anlegerschutz. Der BSZ e.V. sammelt und veröffentlicht entsprechende Informationen die über das Internet jedermann kostenlos zur Verfügung stehen. Rechtsberatung wird vom BSZ e.V. nicht durchgeführt. Fördermitglieder des BSZ e.V. können eine erste rechtliche Einschätzung kostenlos durch BSZ e.V. Vertragsanwälte vornehmen lassen.

Für Unternehmen die in unseren Berichten erwähnt werden und glauben, dass ein geschilderter Sachverhalt unrichtig sei, veröffentlichen wir gerne eine entsprechende Gegendarstellung. Damit wird gezeigt, dass hier aktiver Anlegerschutz betrieben wird.

Dieser Text gibt den Beitrag vom 06.12.2016 wieder. Eventuelle spätere Veränderungen des Sachverhaltes sind nicht berücksichtigt.

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