BaFin: CFDs mit Nachschusspflicht für Privatanleger zu riskant

Um private Kleinanleger zu schützen, möchte die Finanzaufsicht BaFin den Handel mit finanziellen Differenzgeschäften (CFD) einschränken. Produkte mit einer Nachschusspflicht für Anleger sollen Privatkunden nicht mehr angeboten werden dürfen.

Mit finanziellen Differenzgeschäften oder Contracts for Difference (kurz CFD) können Anleger mit einem vergleichsweise geringen Einsatz auf Kursentwicklungen von Basiswerten spekulieren. Das können z.B. Aktien, Rohstoffe oder Wechselkurse sein. Die positiven oder negativen Kursänderungen werden vom CFD nachvollzogen. Auf diese Weise können die Anleger hohe Gewinne erzielen. Auf der anderen Seite sind aber auch horrende Verluste möglich. „Bei CFDs mit Nachschusspflicht können die Anleger deutlich mehr Geld verlieren als sie überhaupt eingesetzt haben“, sagt BSZ e.V. Anlegerschutzanwalt Sebastian Rosenbusch-Bansi.

Diese Problematik wurde vor allem Anfang 2015 bewusst, als durch die Aufhebung des Wechselkurses zwischen Schweizer Franken und Euro der Euro erheblich an Wert verlor. Und mit ihm haben auch Anleger, die über ein CFD mit Nachschusspflicht auf den Wechselkurs spekuliert haben, viel Geld verloren.

Die BaFin kritisiert, dass dieses Verlustrisiko für die Anleger auch nicht durch Stop-Loss-Orders oder das Margin-Call-Verfahren beherrschbar sei. Häufig sei die Zeit zu kurz, um überhaupt entsprechend reagieren zu können.

Aufgrund dieses unkalkulierbaren Verlustrisikos für die Anleger will die BaFin den CFD-Handel mit Nachschusspflicht beschränken. Entsprechende Kontrakte mit Nachschusspflicht sollen Privatanlegern dann nicht mehr angeboten werden dürfen.

„Für Anleger, die mit CFDs schon viel Geld verloren haben, kommt so ein Verbot allerdings zu spät. In diesen Fällen kann aber geprüft werden, ob möglicherweise Schadensersatzansprüche geltend gemacht werden können. Bei derartigen spekulativen Finanzprodukten müssen die Anleger auch detailliert über die Funktionsweise und die bestehenden Risiken aufgeklärt werden“, so der BSZ e.V. Anlegerschutzanwalt.

Wenn es um die Verfolgung oder die Abwehr möglicher finanzieller Ansprüche aus einer Kapitalanlage geht, ist qualifizierter Rechtsbeistand von entscheidender Bedeutung. Die BSZ e.V. Fachanwälte geben Ihnen eine erste ehrliche Einschätzung Ihrer Chancen, die Anlageverluste auszugleichen. Der BSZ e.V. empfiehlt geschädigten Kapitalanlegern sich immer einer Interessengemeinschaft anzuschließen. So ist gewährleistet, dass eine Vielzahl von Informationen zusammengetragen werden können. Die Anlegerschutzanwälte welche mit einer solchen Interessengemeinschaft zusammenarbeiten können sich damit optimal für die Interessen der betroffenen Anleger einsetzen.

Für die Prüfung von Ansprüchen aus diesen Anlagen durch Fachanwälte für Bank- und Kapitalmarktrecht, gibt es die BSZ e.V. die Interessengemeinschaften. Es bestehen gute Gründe hier die Interessen zu bündeln und prüfen zu lassen und einer von Ihnen gewünschten BSZ Interessengemeinschaft beizutreten. Für die kostenlose Erstberatung durch mit dem BSZ e.V. verbundene Anlegerschutzanwälte vermittelt der BSZ e.V. seinen Fördermitgliedern bereits seit dem Jahr 1998 entsprechende Anwälte. Sie können gerne Fördermitglied des BSZ e.V. werden und sich kostenlos der BSZ e.V. Interessengemeinschaft CFD (Contracts for Difference) anschließen.

Ein Antrag zur Aufnahme in der BSZ e.V. Interessengemeinschaft CFD (Contracts for Difference) kann kostenlos und unverbindlich mittels Online-Kontaktformular, Mail, Fax oder auch per Briefpost bei dem BSZ e.V. angefordert werden.

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Dieser Text gibt den Beitrag vom 20.12.2016 wieder. Eventuelle spätere Veränderungen des Sachverhaltes sind nicht berücksichtigt.

 

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