Bonitätsanleihen: BaFin legt Verbot auf Eis – Möglichkeiten der Anleger

Vor einigen Monaten kündigte die Finanzaufsicht BaFin an, den Vertrieb von Bonitätsanleihen an Privatanleger verbieten zu wollen. Diese seien für private Anleger zu riskant. Jetzt liegt dieses Vorhaben erst einmal auf Eis.

Wie die BaFin am 16. Dezember 2016 mitteilt, habe die Deutsche Kreditwirtschaft (DK) und der Deutsche Derivate Verband (DDV) eine Selbstverpflichtung für die Emission und den Vertrieb von bonitätsabhängigen Schuldverschreibungen vorgelegt. Darin verpflichten sie sich demnach zu mehr Transparenz und Anlegerschutz bei dem Vertrieb von Bonitätsanleihen. Die BaFin habe ihr geplantes Verbot daher zunächst zurückgestellt und will in einem halben Jahr prüfen, ob die Maßnahmen die beabsichtigte Wirkung erzielt haben.

Die Selbstverpflichtung sieht u.a. vor, dass Bonitätsanleihen nur noch mit einer Mindeststückelung von 10.000 Euro emittiert werden dürfen und damit kein typisches Produkt für Kleinanleger mehr seien. Zudem sollen sie nicht mehr an Kunden mit keiner oder nur geringer Risikobereitschaft vertrieben werden dürfen.

„Ob das Verbot durch diese Maßnahmen tatsächlich vom Tisch ist, werden die nächsten Monate zeigen müssen. Mangelnde Transparenz und das hohe Risiko waren die Punkte, die die BaFin beim Vertrieb von Bonitätsanleihen an Privatanleger bemängelt hatte. Es wird sich zeigen, ob die Anlageberatung nun hält, was die Selbstverpflichtung verspricht“, sagt BSZ e.V. Anlegerschutzanwalt Christof Bernhardt.

Für Privatanleger, die mit Bonitätsanleihen bereits Geld verloren haben, kommen aber sowohl ein Verbot als auch die geplanten Maßnahmen zu spät. „Das Geld muss aber dennoch nicht endgültig verloren sein. Es kann geprüft werden, ob die Anlageberatung ordnungsgemäß verlief und die Anleger über Funktionsweise und Risiken von Bonitätsanleihen ausreichend aufgeklärt wurden. Lässt sich eine Falschberatung feststellen, können Ansprüche auf Schadensersatz geltend gemacht werden“, so der BSZ e.V. Anlegerschutzanwalt.

Wenn es um die Verfolgung oder die Abwehr möglicher finanzieller Ansprüche aus einer Kapitalanlage geht, ist qualifizierter Rechtsbeistand von entscheidender Bedeutung. Die BSZ e.V. Fachanwälte geben Ihnen eine erste ehrliche Einschätzung Ihrer Chancen, die Anlageverluste auszugleichen. Der BSZ e.V. empfiehlt geschädigten Kapitalanlegern sich immer einer Interessengemeinschaft anzuschließen. So ist gewährleistet, dass eine Vielzahl von Informationen zusammengetragen werden können. Die Anlegerschutzanwälte welche mit einer solchen Interessengemeinschaft zusammenarbeiten können sich damit optimal für die Interessen der betroffenen Anleger einsetzen.

Für die Prüfung von Ansprüchen aus diesen Anlagen durch Fachanwälte für Bank- und Kapitalmarktrecht, gibt es die BSZ e.V. die Interessengemeinschaften. Es bestehen gute Gründe hier die Interessen zu bündeln und prüfen zu lassen und einer von Ihnen gewünschten BSZ Interessengemeinschaft beizutreten. Für die kostenlose Erstberatung durch mit dem BSZ e.V. verbundene Anlegerschutzanwälte vermittelt der BSZ e.V. seinen Fördermitgliedern bereits seit dem Jahr 1998 entsprechende Anwälte. Sie können gerne Fördermitglied des BSZ e.V. werden und sich kostenlos der BSZ e.V. Interessengemeinschaft Bonitätsanleihen anschließen.

Ein Antrag zur Aufnahme in der BSZ e.V. Interessengemeinschaft Bonitätsanleihen kann kostenlos und unverbindlich mittels Online-Kontaktformular, Mail, Fax oder auch per Briefpost bei dem BSZ e.V. angefordert werden.

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Dieser Text gibt den Beitrag vom 21.12.2016 wieder. Eventuelle spätere Veränderungen des Sachverhaltes sind nicht berücksichtigt.

 

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