VW-Abgasskandal: VW-Aktionäre können noch Klage einreichen

Im Zuge des VW-Abgasskandals musste Ex-VW-Chef Winterkorn am 19. Januar 2017 vor dem Untersuchungsausschuss des Bundestags aussagen.

Erhellendes, wie es zu den Abgasmanipulationen kommen konnte, brachten seine Aussagen nicht. „Das war aber auch nicht zu erwarten. Die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft zum Abgasskandal werden aber hoffentlich mehr Licht ins Dunkel bringen“, sagt BSZ e.V. Anlegerschutzanwalt Joachim Cäsar-Preller.

Reue habe Winterkorn laut Medienberichten gezeigt, Verantwortung für die Abgasmanipulationen habe er aber nicht übernommen. „Die Liebe zum Detail“ sei sein Markenzeichen und das seines Teams gewesen, zitiert ihn das Handelsblatt. Doch wie es zu dem Einsatz der Manipulations-Software bei Dieselmotoren kommen konnte, konnte er nicht erklären. Er selbst habe keine frühzeitige Kenntnis gehabt. Viel mehr weiß der Ex-Manager nicht zu berichten oder will es nicht. Wahrscheinlich steht dafür auch zu viel auf dem Spiel – besonders für Volkswagen. Denn die Schadensersatzklagen der VW-Aktionäre können für den Konzern noch teuer werden. Im Kern geht es dabei um die Frage, wer wann wieviel von den Manipulationen gewusst hat.

Diese Frage soll demnächst in einem Musterverfahren vor dem OLG Braunschweig geklärt werden. Bisher versteift sich die VW-Spitze darauf, keine frühzeitigen Kenntnisse gehabt zu haben. Offiziell hat Volkswagen die Manipulationen erst am 22. September 2015 zugegeben. „Es gibt aber auch immer wieder Hinweise, dass der VW-Vorstand schon früher informiert war. Zuletzt durch Zeugenaussagen in den USA. Sollte sich dies bestätigen, wäre der Konzern seinen Informationspflichten nicht nachgekommen und hätte sich damit auch schadensersatzpflichtig gemacht“, erklärt Rechtsanwalt Cäsar-Preller, der für einen VW-Aktionär Klage eingereicht hat.

Das Musterverfahren wird vermutlich in Kürze eröffnet. Geschädigte VW-Aktionäre können sich dem Verfahren noch anschließen oder selbst Klage einreichen. Zumindest sollten verjährungshemmende Maßnahmen ergriffen werden, damit die Forderungen nicht untergehen.

Wenn es um die Verfolgung oder die Abwehr möglicher finanzieller Ansprüche aus einer Kapitalanlage geht, ist qualifizierter Rechtsbeistand von entscheidender Bedeutung. Die BSZ e.V. Fachanwälte geben Ihnen eine erste ehrliche Einschätzung Ihrer Chancen, die Anlageverluste auszugleichen. Der BSZ e.V. empfiehlt geschädigten Kapitalanlegern sich immer einer Interessengemeinschaft anzuschließen. So ist gewährleistet, dass eine Vielzahl von Informationen zusammengetragen werden können. Die Anlegerschutzanwälte welche mit einer solchen Interessengemeinschaft zusammenarbeiten können sich damit optimal für die Interessen der betroffenen Anleger einsetzen.

Für die Prüfung von Ansprüchen aus diesen Anlagen durch Fachanwälte für Bank- und Kapitalmarktrecht, gibt es die BSZ e.V. die Interessengemeinschaften. Es bestehen gute Gründe hier die Interessen zu bündeln und prüfen zu lassen und einer von Ihnen gewünschten BSZ Interessengemeinschaft beizutreten. Für die kostenlose Erstberatung durch mit dem BSZ e.V. verbundene Anlegerschutzanwälte vermittelt der BSZ e.V. seinen Fördermitgliedern bereits seit dem Jahr 1998 entsprechende Anwälte. Sie können gerne Fördermitglied des BSZ e.V. werden und sich kostenlos der BSZ e.V. Interessengemeinschaft VW-Abgasskandal anschließen.

Ein Antrag zur Aufnahme in der BSZ e.V. Interessengemeinschaft VW-Abgasskandal kann kostenlos und unverbindlich mittels Online-Kontaktformular, Mail, Fax oder auch per Briefpost bei dem BSZ e.V. angefordert werden.

Direkter Link zum Kontaktformular:

BSZ® Bund für soziales und ziviles Rechtsbewußtsein e.V.

Groß-Zimmerner-Str. 36a

64807 Dieburg

Telefon: 06071-9816810

cp

Internet: http://www.fachanwalt-hotline.eu                  www.anwalts-toplisten.de

Wir bauen auf Ihre Unterstützung!

Der BSZ® e.V. ist zur Finanzierung seiner dem Anleger- und Verbraucherschutz dienenden Projekte und Aktivitäten auf Ihre finanzielle Unterstützung angewiesen. Der BSZ®  e.V. finanziert seit 18 Jahren  seine Tätigkeit ohne öffentliche Mittel und nimmt keine Steuerprivilegien in Anspruch.  Eine finanzielle Zuwendung an den BSZ® e.V. ist die einfache und unbürokratische Form, sich gesellschaftlich zu engagieren, gibt Ihrem Engagement eine Stimme und trägt zur Finanzierung der BSZ e.V. Anleger- und  Verbraucherschutz Projekte bei.  Danke!

Für Ihre Zuwendung können Sie den „bitte zahlen Button“ verwenden. (PayPal oder alle gängigen Kreditkarten). Sie überweisen mit PayPal-Sicherheit & Datenschutz.

Rechtshinweis

Der BSZ® e.V. sorgt mit der Veröffentlichung und Verbreitung aktueller Anlegerschutz Nachrichten, die in der Regel von Rechtsanwälten verfasst werden, seit 1998 für aktiven Anlegerschutz. Der BSZ e.V. sammelt und veröffentlicht entsprechende Informationen die über das Internet jedermann kostenlos zur Verfügung stehen. Rechtsberatung wird vom BSZ e.V. nicht durchgeführt. Fördermitglieder des BSZ e.V. können eine erste rechtliche Einschätzung kostenlos durch BSZ e.V. Vertragsanwälte vornehmen lassen.

a basket of money for donations and gratuities

Für Unternehmen die in unseren Berichten erwähnt werden und glauben, dass ein geschilderter Sachverhalt unrichtig sei, veröffentlichen wir gerne eine entsprechende Gegendarstellung. Damit wird gezeigt, dass hier aktiver Anlegerschutz betrieben wird.

“RECHT § BILLIG“ DER NEWSLETTER DES BSZ E.V. JETZT ABO FÜR DAS JAHR 2017 SICHERN.

Anmeldung zum Newsletter

Dieser Text gibt den Beitrag vom 21.01.2017 wieder. Eventuelle spätere Veränderungen des Sachverhaltes sind nicht berücksichtigt.

 

 

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s